Persönliche Reiseberichte aus vier Kontinenten: Zauberhaftes, wildes Australien, idyllisches Neuseeland, exotisches Thailand, endlose Highways in Amerika. Ich berichte außerdem über meine Arbeitserfahrungen in Irland und England und über Graz, wo mein Leben zerstört wurde.
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Der Orkan Foren » Sonstiges
Reisen zwischen Traum und Albtraum
(11 Beiträge)-
vor 3 Jahre veröffentlicht #
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Sehr schön,...
Dein Leben wurde zerstört, versuche ein neues Leben zu finden!vor 3 Jahre veröffentlicht # -
Hallo Gertrude,
das ist leider Theorie. Es geht mir gesundheitlich viel zu schlecht, um ein neues Leben zu finden.
Gruss Michael
vor 3 Jahre veröffentlicht # -
Hallo Michael!
In welcher Weise geht es Dir schlecht?
Du darfst nur nie aufgeben, da ist Licht am Ende.
Das kannst Du mir schon glauben!
Gruss Gertrude
vor 3 Jahre veröffentlicht # -
Du schreibst sehr nett, Gertrude.
Aber seit drei Jahren höre ich: "Es kann nur besser werden", "da ist Licht am Ende des Tunnels" - aber das stimmt nicht.
Es wird immer schlimmer. Und wenn ich mal denke, dass es besser wird (neue Wohnung) kommt dann kurze Zeit später (negative) die ärztliche Diagnose (die steht übrigens im IX. Kapitel).
Dir noch einen schönen Abend!
Gruss Michael
http://www.graz.coolix.comvor 3 Jahre veröffentlicht # -
Von Michael!
Mir ist heute Morgen ein Malheur passiert: Einige Ansichten habe ich fälschlicherweise Alf unterstellt. Erst später habe ich gesehen, dass der Eintrag von „von _mein_pc“ stammte, auf den ich aber ausdrücklich nicht eingehen möchte. Dafür bitte ich noch einmal um Entschuldigung. Gertrude hat mein Posting dankenswerterweise entfernt. Allerdings habe ich niemanden beschimpft!
Ich weiß genau, dass mein Bericht polarisiert; aber da spricht oft sehr viel Verzweiflung heraus. Ganz einfach deshalb, weil ich oft so starke Schmerzen habe. Das war auch der Grund, warum mir heute früh dieser Lapsus passierte: Müdigkeit und Schmerzen sind einfach manchmal zu viel.
Ich bin nie ein grantiger Mensch gewesen, spüre aber, wie mich diese ständigen Schmerzen verändern. Und ich im Prinzip nur zwei Möglichkeiten habe: Mich in einer Stadt operieren zu lassen, wo ich misshandelt wurde und mein Tod eiskalt in Kauf genommen wurde oder mich in Deutschland in eine Obdachlosenunterkunft begeben (trotz meines schlechten Gesundheitszustands und trotz der Tatsache, dass ich mein Leben lang hart gearbeitet habe und ich trotz meines Zustands immer noch jeden Tag in Graz zur Arbeit gehe aus purer Angst, wieder Behörden aufsuchen zu müssen).
Ein unerträglicher Zustand! Völlige Hilflosigkeit.Und auch mein schlechter Gesundheitszustand bewegt niemanden in Graz, zur Besinnung zu kommen und anzuerkennen, was mir angetan worden ist.
Die Beweisführung ist überhaupt nicht schwierig, weil Ludwig Seerainer halb Graz erzählt hat, was er mir (und anderen) angetan hat. Und dann auch noch die SMS von Helga:
http://www.mkschubert.de/austria/handy.html
Und dann müssten die Verantwortlichen natürlich erklären, warum sie mich nicht verklagt haben, wenn mein Bericht Unrichtigkeiten enthält.Seerainer ist ein Waschlappen ersten Ranges. Das wusste ich aber damals in der Klinik nicht. Da sah ich nur diesen 150-kg-Koloss, der mich stundenlang beschimpfte, anrempelte und mit dem Tod bedrohte. Ich hatte diesen Mann nie zuvor in meinem Leben gesehen.
Seerainer hat sich bereits mehrfach aufgrund meines Berichts in die Hosen gemacht. Der würde einer Befragung vor Gericht niemals standhalten. Und das ist der Punkt, der von den Verantwortlichen unter allen Umständen verhindert werden soll. Niemals hat jemand für möglich gehalten (ich am allerwenigsten), dass ich Seerainer wiedersehen würde – in einer 250.000-Einwohner-Stadt!
Ich will nicht über Briefkästen reden! Das ist mir zu albern und ich habe angesichts meiner Schmerzen, die mich zunehmend an meine Wohnung fesseln, andere Sorgen.
Ich bin nach Österreich gekommen, weil ich es mochte und nie schlechte Erfahrungen gemacht habe. Trotzdem lernt man ein Land nicht als Tourist kennen, sondern erst dann, wenn man in ihm lebt und besonders gut dann, wenn man in Not gerät.Es gibt in jedem Land Dinge, die gut oder schlecht sind. Leider habe ich Graz in 3 1/4 Jahren nicht verlassen dürfen und hatte somit kaum eine Chance, positive Entdeckungen zu machen – von einigen Wanderungen in der zauberhaften Ungebung mal abgesehen.
Ich bezeichne Graz auch in meinem Bericht als attraktiv! Du solltest auch die postiven Dinge anklingen lassen.Trotzdem ist Graz die Stadt, die mein Leben völlig zerstört hat und wo ich den bösartigsten Menschen meines Lebens begegnet bin – da entsteht keine Zuneigung!
Und zum 5. Mal: Als die Misshandlung und die anschließende Hilfsverweigerung passierte, gab es noch keine Webseite im Netz!
Viele Unterseiten sind gar erst 2008 entstanden.Ich möchte nicht wissen, was bei meinem zweiten Klinikaufenthalt im Dezember 2006 passiert wäre, hätte es keine Webseite gegeben.
Gruss Michael
http://www.graz.coolix.comvor 3 Jahre veröffentlicht # -
Noch ein aktueller Nachtrag:
Die Grazer Klinik, in der ich 2005 misshandelt wurde, ist Anfang März 2009 von der Anti-Folter-Kommission des Europaparlamentes aufgesucht worden. Drei Tage lang(!) wurde dort ermittelt.Krankenhaus UND Folterkommission – allein diese Verbindung muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen!
http://www.kleinezeitung.at/steiermark/1828803/index.dovor 3 Jahre veröffentlicht # -
Kleiner Lichtblick, aber doch sehr aussagekräftig:
Letzte Woche hat das OLG Graz entschieden, dass mich Klinik und der für meine Misshandlung verantwortliche Arzt nicht wegen Verleumdung verklagen dürfen:
http://www.michaels-reisetagebuch.com/austria/516.jpg
Vielleicht eine kleine Ermunterung denen gegenüber, denen auch Unrecht widerfahren ist, nicht gleich aufzugeben ...vor 3 Jahre veröffentlicht # -
Ist ja sowas von
Was kann man dazu noch sagen?
vor 3 Jahre veröffentlicht # -
Nachtrag:
Erst unternimmt die Grazer Justiz nichts gegen die Täter, verweigert dem Opfer Opferschutz, Verfahrenshilfe, Prozessbegleitung und Einsicht in die Krankenakten.
Dann entscheidet Richter Erwin Schwentner, der in der Klinik meiner Misshandlung Rechtsberatungen durchführt und Vorstand in der 'Steiermärkischen Wohnplattform' ist, wo einer der 5 Täter wohnt, FÜR die Misshandler.
Nachdem die Täter unbestraft blieben, wurde das Opfer verklagt. Als unabhängigen (!!!) Sachverständigen bestellt der zuständige Richter jetzt einen Arzt, der in der Klinik meiner Misshandlung tätig ist und von dieser bezahlt(!!!) wird; einen direkten Kollegen der Misshandler.
Alle Details:
http://www.mkschubert.de/austria/vor 2 Jahre veröffentlicht #
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